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Häufige Fragen und Antworten
Nutzen und Inhalt des GutachtensAnfrage und AuftragBearbeitungsdauer und KostenUnsere ArbeitsweiseFolgen der Auswertung
Eine Luftbildauswertung dient der frühzeitigen Einschätzung, ob auf einem Grundstück ein Verdacht auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg bestehen könnte. Auf Grundlage historischer Luftbilder wird geprüft, ob Hinweise auf Bombardierungen, Bodenkämpfe oder andere kriegsbedingte Einwirkungen erkennbar sind. Die Auswertung liefert damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage dafür, ob vor Bau- oder Erdarbeiten eine weiterführende technische Untersuchung erforderlich ist. Diese ist typischerweise deutlich aufwändiger und teurer als eine Luftbildauswertung. Durch die Luftbildauswertung kann dieser teure Schritt häufig vermieden werden.
Eine bundesweit einheitliche Pflicht, jedes Grundstück vorab auf Kampfmittel untersuchen zu lassen, gibt es in Deutschland nicht. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Hier gibt es teilweise die Pflicht, eine Auskunft über den Kampfmittelverdacht einzuholen.
Unabhängig von landesrechtlichen Besonderheiten tragen Bauherren und Grundstückseigentümer grundsätzlich die Verantwortung für die Sicherheit auf der Baustelle und haften für mögliche Schäden. Sie sind damit zur Gefahrenabschätzung und -beseitigung verpflichtet. Eine Luftbildauswertung ist ein bewährter erster Schritt, um zu klären, ob ein solcher Verdacht vorliegt, ohne direkt eine technische Sondierung vor Ort durchführen zu müssen.
Grundsätzlich liegt die Verantwortung für die Sicherheit auf einem Grundstück beim Eigentümer bzw. Bauherrn. Das bedeutet: Wer Bau- oder Erdarbeiten durchführen lässt, muss im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht dafür sorgen, dass bekannte oder erkennbare Gefahren berücksichtigt werden.
Der Staat ist in Deutschland für die Kampfmittelbeseitigung zuständig, wenn Kampfmittel aufgefunden werden. Dies entbindet Eigentümer und Bauherren jedoch nicht davon, mögliche Risiken im Vorfeld zu prüfen und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.
Eine Luftbildauswertung kann dazu beitragen, das Risiko frühzeitig einzuschätzen und das Haftungsrisiko zu reduzieren, indem sie eine fachliche Grundlage für die Entscheidung liefert, ob weitere Untersuchungen erforderlich sind.
Der Ergebnisbericht enthält eine Beschreibung des Untersuchungsgebiets, die verwendeten Informationsquellen und Luftbilder, eine Darstellung der angewandten Methodik sowie die Ergebnisse der Luftbildauswertung. Darin wird erläutert, ob Hinweise auf kriegsbedingte Einwirkungen festgestellt wurden und wie diese fachlich zu bewerten sind. Abschließend enthält das Gutachten ein Fazit mit einer Einschätzung des Kampfmittelverdachts sowie eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen.
Die den Auswertungen zugrunde liegenden historischen Luftbilder werden nicht ausgehändigt. Die meisten Bildquellen unterliegen strengen urheberrechtlichen und lizenzrechtlichen Bestimmungen, die eine Weitergabe der Originalaufnahmen oder vollständiger Kopien nicht erlauben.
Im Gutachten werden jedoch relevante Befunde kartografisch dargestellt und die verwendeten Luftbilder (z. B. Datum, Mission, Bildnummer) dokumentiert, sodass die Datengrundlage der Auswertung transparent und nachvollziehbar ist.
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Dann zögern Sie nicht - kontaktieren Sie uns, wir helfen gerne weiter!
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